Mediale Lebenshilfe – Medium und Heilerin  

Presse Berichte

Report aus dem Augsburger Journal von Daniela Arnold
„Fast jeder kommt irgendwann an den Punkt im Leben, wo sich die Gedanken mehr um tiefgründigere Themen bewegen. Seit zwei Jahren beschäftige ich mich z.B. immer wieder einmal mit Gedanken über den Sinn des Lebens. Als mein Mann mich beim Telefonieren mit einem bekannten Medium erwischt, und mich fragt, warum ich in Erwägung ziehe, Kontakt zu Verstorbenen aufzunehmen, antworte ich ihm, dass ich Gewissheit bräuchte. Gewissheit, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Was ist denn eigentlich, wenn wir nicht mehr sind? Ist dann wirklich alles vorbei? Ich will mir Klarheit verschaffen. Vor zehn Jahren ist meine Oma verstorben. Ich will versuchen, über Frau Carruthers Kontakt mit ihr aufzunehmen. Wenn ich irgendwelche Hinweise bekommen würde, wäre dies vielleicht ein Anhaltspunkt über ein Leben nach dem Tod.“  
Was ist dran am Channeling? Unsere Mitarbeiterin Daniela Arnold wollte und will es genau wissen – nicht nur als Journalistin, sondern auch privat.
Sie will einen Kontakt zu ihrer längst verstorbenen Großmutter herstellen. Dazu fährt sie zu Inge Carruthers nach Bad Wörishofen.  Ob das beim Besuch von Daniela Arnold klappt, die auch mehr darüber erfahren will, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, zeigt ihr Bericht:
„Vor zehn Jahren ist meine Oma gestorben. Ich hatte damals keine Gelegenheit mehr, mich von ihr zu verabschieden. Wenn es gelingt, Kontakt zu ihr aufzunehmen, kann ich das nachholen. Und es bringt mir vielleicht Anhaltspunkte über ein Leben nach dem Tod. Eventuell wird mir auch ein wenig die Angst vor dem Tag genommen, an dem ich von dieser Welt gehen muss?
Inge Carruthers ist entgegen meinen Vorstellungen eine völlig normal aussehende Frau. Sie empfängt mich freundlich in ihrem Arbeitszimmer. Kerzenschein unterstreicht die ruhige Atmosphäre. Augenblicklich fällt jegliche Aufregung von mir ab.
Frau Carruthers blickt mich an und sagt, dass meine Oma schon auf mich wartet und nun genau neben mir steht. Die Frage, wie denn meine Großmutter zu Lebzeiten aussah, kann Inge Carruthers nicht verunsichern. Sie gibt eine detaillierte Beschreibung – eine, die exakt stimmt. Dabei bin ich mir sicher, vorher nichts über meine Großmutter erzählt zu haben. Carruthers weiß offenbar alles, selbst Besonderheiten, wie die durch eine schwere Krankheit bedingte, geschwollenen Gelenke meiner Oma. Sie kennt wie fast selbst- verständlich auch die Familienverhältnisse genau, sie weiß etwa, dass meine Mutter das einzige Kind meiner Oma war und dass ich noch einen kleinen Bruder habe. Und sie übermittelt, dass es der Oma, da wo sie jetzt ist, gut geht. 
Mir wird unglaublich warm ums Herz. Ich freunde mich langsam mit dem Gedanken an, dass meine Oma wirklich da sein muss, während Frau Carruthers auch viele Charakter-Eigenschaften meiner Oma auf das Genaueste beschreibt. Nach und nach   weicht meine Skepsis. Als spirituelles Medium erzählt Carruthers nämlich auch Dinge und von Vorgängen, die wirklich nur ich und ganz enge Verwandte wissen können – beispielsweise von einem schlimmen Streit, den ich vor über 15 Jahren mit meinem Vater hatte. Und mir bleibt buchstäblich der Mund  offen stehen, als sie mir von Ereignissen erzählt, die ich mit meiner Oma erlebt hatte.
Über meine Mutter, die Tochter der Oma, weiß sie genau so Bescheid wie über meinen Vater. Und sie erklärt mir Vorgänge aus meiner Kindheit, die ich teilweise bis heute nicht begriffen hatte.
Es ist unglaublich. Woher weiß die Frau das? Ich für meine Person glaube jetzt mehr denn je, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die Wissenschaftler nicht logisch erklären können.
Und ich will ein Leben nach dem Tod nicht mehr ausschließen. Ja, ich weiß, irgend etwas kommt danach …..“

Report aus der Gästezeitung Bad Wörishofen von Eva-Maria Frieder
„Sie rückt keine Tische, blickt in keine Kristallkugel und hat auch keinen Raben auf der Schulter. An Inge Carruthers ist nichts von alledem, was Lieschen Müller von einem Medium erwartet. Dennoch versichert sie, Kontakt mit den Seelen Verstorbener aufnehmen zu können. Die Botschaften, die sie weitergibt, sind ohne jede Ausnahme tröstlich und beruhigend.
„Für spiritistische Spielereien habe ich nichts übrig“, sagt die schlanke, blonde Frau, die als Heilerin und Medium arbeitet und zu der Klienten aus ganz Deutschland anreisen. „Das Göttliche ist mein Leitfaden“, versichert sie. „Es hört sich vielleicht geschwollen an, aber ich gebe mich der Arbeit hin, das Göttliche zu vermitteln. Und das ist immer mit Freude und Licht verbunden.“
An dem, was sie tue, sei nichts Geheimnisvolles, meint Inge Carruthers, die in der Tat einen sehr nüchternen, durchaus diesseitigen Eindruck macht und sichtlich mit beiden Beinen auf der Erde steht. In ihren Augen ist es etwas ganz Schlichtes, Einfaches, mit der unsichtbaren Welt zu kommunizieren. Wer sich klar macht, dass andere Kulturen einen wesentlich intensiveren Kontakt zu ihren Toten pflegen, dem kommt das nicht ganz eigenartig vor. Da werden den Vorausgegangenen Speisen aufs Grab gelegt, sie werden bei Familienangelegenheiten um Rat gebeten, und vor den Altären der Ahnen brennen Kerzen oder Räucherstäbchen. Sie „leben“ gewissermaßen weiter im Bewusstsein ihrer Nachkommen.
„Hier bei uns“, findet Inge Carruthers, „muss alles messbar und berechenbar sein, die Geistige Welt rückt immer weiter weg. Es macht uns ärmer, dass wir ihre Stimmen nicht mehr hören. Dabei sind Gedanken eine ganz starke Kraft, auch wenn wir sie nicht sehen können. An Radiowellen glauben wir ja auch, obwohl wir sie weder sehen noch fühlen.“
Wer zu Inge Carruthers  kommt, hat meist einen lieben Menschen verloren und sucht bei ihr Trost. „Ich stelle auch den Kontakt zum Schutzengel oder zum geistigen Helfer her“, erklärt sie.
N.N. (Namen ist der Redaktion bekannt) berichtet nach einem Besuch bei Inge Carruthers: „Ich war zunächst sehr skeptisch, dann aber doch verblüfft über die Treffsicherheit ihrer Aussagen. Wie sie dazu kam, kann ich mir nicht erklären.“
Sie nutzt ihre Begabung um – wie sie sagt – anderen Menschen zu helfen. Sie sagt ihnen nicht, was sie tun sollen, sondern versuche, ihnen Anstöße zu geben, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Was sie tue sei eigentlich nichts anderes, als was die Aufgabe jedes Menschen sei, nämlich „das Göttliche auf Erden zu verwirklichen und in Liebe zu leben. Das kann man auch in jedem anderen Beruf tun.“